Die Nipster




Das passiert, wenn ihr uns googelt, liebe Svenja, Olga und lieber Malte. Als Autoren (und gebieterischen Erfinder) dieses neuen Phänomens ‘Nazi Hipster’, welches ihr so feucht fröhlich mit Nipster in euren Artikeln bezeichnet, habt ihr uns auch zu Neonazis gemacht.

Dass ein Volontariat bei der Berliner Tageszeitung taz.de euch nicht nahe legt, eure erfundenen Wörter zuallererst zu googeln, das können wir noch nachvollziehen. Schließlich stellen sie euch an für euren Erfindergeist und eure gedanklichen Innovationen (oder die des Blogs netz-gegen-nazis.de in dem Fall). Dass ihr vielleicht jemandem damit schadet, nicht nur unserem Nürnberger Online-Magazin nipster.net, das habt ihr nicht in Erwägung gezogen.
"Was ist denn schon ein Name?", fragt ihr. Ja, was ist denn ein Name - wenn nicht eine Erleichterung der Identifikation, ein Merkmal der Gruppenzugehörigkeit, ein Persönlichkeitsindikator, ein identitätsstiftendes Element der menschlichen Psyche - ein Name macht sichtbar, ein Name verbindet, ein Name rechtfertigt Existenz.
"Die Dinge beim Namen nennen" - vielleicht kennt ihr das von ein oder dem anderen Streitgespräch oder hitzigen Diskussion. "Gib dem Kind doch endlich einen Namen!", heißt es, wenn man eine Sache unverblümt bezeichnen will. Diese Redensart haben wir nicht erfunden - dafür waren wir im 17.Jahrhundert noch nicht geboren.
"Nomen est omen", eine viel ältere Redensart verleiht dem Namen sogar Prophezeiungscharakter und räumt Wortbedeutungen eine Mitentscheidungskraft über das Schicksal der Namensträger und den Bezeichneten ein. Wieso ist die Wahl des Namens für Neugeborene so ungeheuer wichtig? In früheren Zeiten war die Namensgebung eine verantwortungsvollere Aufgabe als heute: Um ein gutes Schicksal vorherzubestimmen, wurden insbesondere in Griechenland und Germanien bevorzugt Namen ausgewählt, die etwas Schönes und Erfreuliches bezeichnen. Noch älter war der Brauch, den Kindern schreckliche und hässliche Namen mit apotropäischerKraft zu geben. Auf gut deutsch: Hässliche Namen sollten Unheil abwehren. 
Aber ihr, Svenja, Malte und Olga - ihr habt dem Hässlichen einen schönen Namen gegeben. Mit dem Namen habt ihr ‘Nazi Hipstern’ sogar die Möglichkeit gegeben, sich noch hipstriger zu fühlen als eigentliche Hipster. Somit habt ihr das höchste Ziel des Hipsters - so vollkommen anders und besonders sein zu wollen, dass man so oft wie möglich nachgeahmt wird - den Nazis gegeben. 
Bravo. Gebt ihnen Sinn, Macht und Gefolgschaft. Nennt die Dinge beim Namen, sodass ‘Nazi Hipster’  wirklich zu einem Ding wird und immer mehr es für ein cooles Ding finden. Nazi Hipster als Einstiegsnazi.
Wir haben unserem Online-Magazin den Namen gegeben, weil wir lieber Positives bezeichnen als Negatives erschaffen möchten. Wir haben uns so bezeichnet, sodass sich Gleichgesinnte  leichter ausfindig machen können und gemeinsam agieren. Eigentlich, dass was ihr so gemacht habt, nur dass unsere Nipster Nürnbergs Kultur - und Kreativwirtschaft so gestalten wollen, dass sie der Gesellschaft Gutes tun will. Und nicht Schlechtes. Unsere Nipster vereinen die Gesellschaft. Sie spalten sie nicht.


Autor: Sham Jaff
 Was man vermisst und was nicht – ein Bericht über mein Auslandssemester in Örebro, Schweden. (Jewgeni Sadowski)


         Wenn man nach fünf Monaten Auslandssemester wieder zurück nach Hause kommt, ins traute Heim, und alles so vorfindet, wie man es vor der Abreise zurückgelassen hat, wird einem schlagartig bewusst, was für eine Zäsur da gerade im eigenen Leben stattgefunden hat. So war es zumindest bei mir, als ich am 18. Januar 2013 wieder in meine Wohnung im idyllischen Nürnberg-Laufamholz kam, kurz stockte und dachte: „Ist das alles wirklich passiert? War ich wirklich fünf Monate weg?“ Aber, ja, das war schon alles richtig so. Jetzt allerdings bin ich wieder hier, in Nürnberg, weit weg von Örebro, von Schweden, wo ich seit dem 23. August letzten Jahres ein Leben gelebt hatte, das, nun ja, „anders“ war. 

Als ich meinen Auslandsplatz erhalten hatte und es feststand, dass ich für ein ERASMUS-Semester in den hohen Norden nach Schweden gehen würde, kam natürlich neben dem ganzen organisatorischen Kram unweigerlich die Frage auf, was man sich denn von dieser Erfahrung erhofft. Was erwartet man, was will man im Ausland tun und erreichen? Lässt man sich von Artikeln wie dem auf „Zeit Online“ mit dem Titel „ERASMUS-Orgasmus“ schon einmal in das Flair des zukünftigen Lebens einführen (Ha!) oder fokussiert man sich gar auf das akademische, das mit so einem Aufenthalt ja auch irgendwie noch verbunden sein soll? Ich persönlich habe mich entschieden, es mit meinem 21 Jahre von mehr oder weniger großem Erfolg gekrönten Motto „Erstmal chillen“ zu versuchen und bin folglich mit keinerlei Erwartungshaltung nach Schweden gereist. Und es sollte sich herausstellen, dass das auch genau die richtige Approach… äh Herangehensweise war.
Als ich in der Orientierungswoche von einem meiner Fadder (Studenten, die die Austauschstudenten betreuen und ihnen während des Semesters helfen) gefragte wurde, was ich denn so in diesem Semester machen will, antwortete ich schelmisch: „I just wanna have fun.“ Kurz darauf war ich bereits sehr bemüht, die erste Wodkaflasche des Semesters aufmachen und kosten zu dürfen und war erfreut, dass ich mich hinsichtlich dieses Vorhabens schnell in Gesellschaft befand. 
Alkohol. Ja, ich glaube, das ist so der erste Punkt, den man für jedes Auslands-, aber besonders für jedes ERASMUS-Semester hervorheben sollte. Wir haben getrunken. Oft. Viel. Und das obwohl in Schweden (sowie in Norwegen und Finnland) der Staat ein Monopol auf den Verkauf von Getränken mit einem Alkoholgehalt von über 3,5% besitzt und man somit jedes Mal extra zum staatlichen Monopolgeschäft Systembolaget (wörtlich wohl so etwas wie „Der Systembetrieb“) gurken muss, wo man sich mit horrenden Preisen konfrontiert sieht. Nur um ein Beispiel zu nennen: Eine Flasche Absolut Wodka, die im deutschen Einzelhandel für zwölf Euronen zu haben ist, kostet in Sverige umgerechnet derer 29. Überhaupt muss man sagen, dass das Preisniveau in Skandinavien…gelinde gesagt „höher“ ist als bei uns, aber das soll jetzt nicht Thema dieses Berichts werden. Jedenfalls kamen wir als ERASMUS-Studenten in unserer Gruppe mit circa 150 Leuten (inklusive Fadder) dann recht schnell in so einen Rhythmus des drei bis vier Mal wöchentlichen Weggehens und damit verbundenen Saufens. Auch im relativ beschaulichen Örebro (ca. 100 000 Einwohner) gab es, Gott sei Dank, genug Clubs, sodass man, je nachdem ob und wie lustig man war, dienstags, mittwochs, freitags und samstags fortgehen und sich je nach Spaß an der Freude passenderweise abschießen konnte. Wer jetzt aufschreckt und sich wundert, was denn dann mit den restlichen Wochentagen ist, dem sei versichert, es war irgendwie irgendwo immer noch genug Flüssiges übrig, dass man sich auch an „eventfreien“ Tagen standesgemäß einen oder eher mehrere hinter die Binde kippen konnte. Ich persönlich muss sagen, dass ich zwar immer wieder gut und gerne dabei war, aber gegen gewisse Kollegen aus Frankreich und Spanien, die es vorzogen jeden Abend eine Flasche Rum zu trinken oder auch aufgrund Zeitmangels (die Clubs bei uns machten schon um zwei Uhr zu, daher begann man gegen 20 Uhr mit dem Vorglühen, um dann zwischen zehn und elf in den Club zu gehen) zu exen, ziemlich alt aussah. Wobei ich nicht weiß, ob es, eitel wie ich bin, in meinem Interesse gewesen wäre, regelmäßig aus Clubs zu fliegen und öfters an einem Abend sämtliche ERASMUS-„Damen“ vorzugsweise oberkörperfrei und mehr sabbernd als sprechend anzugraben. 
+Dennoch ist im Grunde genommen so ein Leben natürlich erst einmal pervers geil, man ist nur am feiern, studiert kaum, hängt ständig mit coolen Leuten aus verschiedensten Ländern ab und genießt einfach die Zeit. Insofern habe ich Deutschland und Nürnberg eigentlich null vermisst, da ich viel zu beschäftigt mit der Party- und Eventplanung war. 

Auf der anderen Seite, jedenfalls ging es mir so, wird alles nach einer Zeit öde, wenn man es zu oft und zu exzessiv macht – und so war es bei mir auch mit der Partymacherei, die ich dann nach circa drei Monaten erst einmal auf ein „chilligeres“ Niveau zurückgefahren habe. In diesem Zusammenhang sehnte ich mich dann doch vielleicht ab und zu etwas nach der heimatlichen Normalität.
Zweiter wichtiger Punkt meines und wahrscheinlich so gut wie jedes ERASMUS-Semesters ist Drama. Sex, Liebe, Skandale und alles was dazu gehört waren bei uns in Hülle und Fülle vorhanden und das so gut wie vom ersten Tag an. Ohne jetzt spezifisch und namentlich darauf einzugehen, wer mit wem, wie oft, wo und unter welchen Umständen geschlafen hat, kann ich grob sagen, dass die überwiegende Zahl von uns „ihren Spaß“ hatte und dieser Spaß in bestimmten Gruppen… nun ja, sagen wir inzestuöse Ausmaße erreichte. Will sagen: Jeder mit jedem und so. Es gab auf beiden Seiten des Geschlechts die üblichen Verdächtigen, bei denen man jeden Abend darauf wetten konnte, dass sie am nächsten Morgen wieder nicht alleine aufwachen würden, und so kam es dann meistens auch. Oftmals wurden auch gar nicht viele Worte ausgetauscht, sondern man begegnete sich im Club, schaute sich kurz an und ging dann schnurstracks zusammen nach Hause.
 Also, ja im ERASMUS-Austausch ist das alles viel „lockerer“ und „einfacher“. Man muss aber eindeutig auch der Typ dafür sein, und auch hier gilt die Regel: Es ist suuuuuuper, aber irgendwann fängt’s dann doch an ein wenig zu nerven, wenn’s immer nur um die gleiche Scheiße geht. Auch hier ist das mit dem Nürnberg Vermissen bei mir unterschiedlich gewesen. 
Eigentlich habe ich mein Zuhause gar nicht vermisst, aber immer wenn ich mich beim Augenrollen über irgendwelche „Pärchen“ erwischt habe oder auch selbst in einer „mehr schlecht als rechten“ Lage war, dachte ich mir schon, dass ein bisschen Normalität auch mal nicht schaden könnte. Zumal ich mir, was das Thema Gerüchteküche und Gerede über Menschen anbelangt, ab und an schon vorkam wie entweder in der achten Klasse oder in der BILD-Redaktion.
So schön und aufregend Partys und Drama auf Dauer auch sind, ich glaube das Schönste an meinem Auslandsaufenthalt, und auch der Punkt, bei dem ich noch weniger an daheim gedacht habe als sonst schon, war das Reisen. Jeder, der ein Auslandssemester (besonders in Skandinavien) macht, sollte auf jeden Fall vorher genug Geld zusammenkratzen, um dann möglichst viel in der Region herumzukommen. So habe ich es zumindest gemacht und dadurch einiges von Schweden und der gesamten Region gesehen. Dabei waren auch einmalige Trips wie das ESN Sea Battle (auf einem Dampfer mit 2500 ERASMUS-Studenten aus ganz Skandinavien und dem Baltikum von Stockholm nach Tallinn und zurück fahren… ihr könnt euch denken was dort bezüglich Alkohol & Sex so abgeht) und vor allem der Trip nach Lappland hintern Polarkreis ins Winterparadies – ein wirklich einmaliges Erlebnis mit allem was dazu gehört: Hundeschlitten und Schneemobil fahren, Rentierfleisch essen, im Schnee baden usw. Man nimmt viele Eindrücke mit, von Atmosphären, Kulturen und Menschen und das, so finde ich zumindest, erweitert den eigenen Horizont teilweise um einiges stärker als Studieren von irgendeinem theoretischen Zeug. Deswegen sollte man sich hier des Geldes nicht zu schade sein (dann lieber auf die eine oder andere Party verzichten) und Reisen so viel es geht und so sehr es die Zeit zulässt!
Ich würde sagen, dass das jetzt so die wichtigsten Elemente meines fünfmonatigen Aufenthalts in Schweden waren. 
Als ich so darüber reflektierte, um diesen – zugegebenermaßen frei-kreativ angefertigten – Bericht zu schreiben, wurde mir schnell klar, dass in dieser Zeit so unglaublich viel passiert ist, dass wenn ich auf alles eingehen wollte, auch gleich einen ganzen Enthüllungsroman schreiben könnte. Fakt ist: Es war eine grandiose, fantastische und erfahrungsreiche Zeit, die ich nie im Leben vergessen und von der ich noch lange zehren werde. Ich lege jedem ans Herz, auch einmal für ein oder zwei Semester ins Ausland zu gehen (am besten nach Schweden :P) und diese Erfahrungen für sich selbst zu machen. Mein persönliches Heimweh hat sich, wie gesagt, über die ganze Zeit hinweg in Grenzen gehalten, da ich, bewusst wie unterbewusst, einfach die Zeit genossen habe und Gedanken an Zuhause nur relativ selten aufkamen. Klar vermisst man Familie und Freunde und auch bestimmte Dinge hier in Deutschland, aber bei mir zumindest war dieses Gefühl nur schwach ausgeprägt, wohl auch weil ich mir sehr bewusst war, dass fünf Monate nun doch keine allzu lange Zeit sind und sie schneller vergehen würden als ich mich umschauen konnte. So war es dann letztendlich auch und daher musste ich auch mit den Tränen kämpfen, als ich meine Koffer auspackte und die ERASMUS-Flagge mit allerlei Widmungen und Unterschriften von Leuten aus Örebro erblickte.




             
             




Stellt euch vor ihr läuft durch die Stadt, sieht Menschen vorbeiziehen und plötzlich- seht ihr sie: große strahlende Augen, Kleopatra-Frisur und der Stil, man könnte es- Mode auf zwei Beinen nennen. Was geschieht in diesem Augenblick mit euch? Denkt ihr nur an die Klamotten und den Mut es zu tragen, oder wollt ihr die Person selbst kennenlernen? Wie sie selber oft sagt: „It’s always the person in the outfit that counts“, wollen wir euch den Menschen hinter den einzigartigen Klamotten vorstellen.
Ihr königliches Auftreten hat, die damals noch kleine Elina Galuga aus der  Zarenstadt- Sankt Petersburg, in das mittelgroße Nürnberg importiert. Mit 13 Jahren entdeckte sie dann überraschender Weise für sich selbst, dass Mode nicht nur aus Leggins und Sweats also Bequemlichkeiten bestehen kann, sondern auch vor allem den ästhetischen Aspekt erfüllt. Und ab da an, war sie nicht mehr zu stoppen. Sie verließ Nürnberg, um in London Business zu studieren und kam als professionelle Stylistin zurück.
Wie das? – „I stopped dreaming because I started living my dreams“, was auf Deutsch ungefähr bedeutet: Studienwechsel von Business auf Styling (mit anfänglich explodierenden und mittlerweile stolzen Eltern). Sie verbrachte insgesamt fünf Jahre in London, arbeitete dort in den hippen Boutiquen (The Box Boutique und Lilly Bling) und lebte inspiriert von East London ihren Traum. Sie lebte für und von Mode und das wortwörtlich, denn Mode fordert viel Geld und so muss man sparen, wo man kann. (Wer braucht schon Essen?)

In ihrem Blog Imperfect Perfectionista vergleicht Elisha (wie manche Freunde sie nennen) Mode mit Magie: „wearing magic“ heißt es in einem ihrer Posts. Blog - Fragt ihr euch?
Die Antwort: Elina hat ein dunkles Geheimnis, eine gespaltene Persönlichkeit: Elina vs. Imperfect Perfectionista.
Während Elina Galuga für die Uni gestrebt hat, hat IMPFCT – PFCT ihren Starbuckscafé (keine Schleichwerbung – trinkt, was ihr wollt) getrunken und mit Freunden gechillt. Elina Galuga besucht Museen und interessiert sich für Kunst, IMPFCT- PFCT besucht Clubs und interessiert sich für’s Raven. Zusammengefasst: sie ist eine einfache bodenständige Natur, die wie es auch anderen Bloggern geht, falsch aufgefasst und interpretiert wird. Nun denkt ihr „Joa, aber wieso ist das Geheimnis denn so dunkel?“ – Wenn jemand Schwarz mit Schwarz kombinieren kann - dann ist es SIE. deshalb.
Im Blog- Imperfect Perfectionista: (der mittlerweile zwei Jahre jung ist) beschreibt Elina ihre Gefühle, promotet Designer aus den verschiedensten Weltkartenecken, stellt Essensmöglichkeiten vor, ab und zu paar “Do It Yourself“-Inspirationen, nimmt uns auf ihre Reisen mit, teilt ihre Erfolge aber auch persönliche Fails und vor allem inspiriert sie Leser mit ihrem einzigartigen Style.
Oft erscheinen auch ihre eigenen Inspirationen und Erlebnisse aus den ihren Fashion Week – Ausflügen in die geilsten Modemetropolen der Erde.


Anbei ein traditionelles Interview, denn besser als man selbst, kann man keinen Menschen beschreiben:
1. „Kleider machen Leute“, dachte sich Gottfried Keller einst und untermauerte seine These mit einem Buch. Wie steht man als professionelle Stilistin zu dieser Aussage?
Ich denke, da muss ich dem Herrn Keller zu 100% zustimmen. Mit Kleidung schaffen wir es, einen Eindruck zu hinterlassen, obwohl unter dieser Hülle immer nur derselbe Mensch steckt. Durch die Auswahl von bestimmten Stilrichtungen, Farben und Stoffen zeigen wir unserem Umfeld meist, ein Stückchen unseres Inneren. Jeder einzelne von uns kennt wahrscheinlich wie die Kleidungsauswahl ausfällt, wenn man in einer guten bzw. schlechten Laune aufsteht. In meinem Fall greife ich bei schlechter Laune meist zu dunklen Tönen und bequemen Kleidungsstücken, wie viele andere auch. Sehr oft kriege ich diese Gewohnheiten auch bei meinen Klienten mit und muss natürlich versuchen, diese mit in Betracht zu ziehen, um das Styling dann richtig umsetzen zu können. Somit entscheiden wir eigentlich immer, wie wir von unserem Umfeld wahrgenommen werden möchten und dies ändert auch zu bestimmten Anlässen die Auswahl von Kleidungsstücken.
Es werden viele der Aussage “Kleider machen Leute” zustimmen und da schließe ich mich gerne an.
2. Deinen Blog „Imperfect Perfectionista“ siehst du als ein Markenzeichen, eine gute Geldquelle oder Mittel zum Zweck? Und welchen Zweck erfüllen deiner Meinung nach Modeblogs an sich?
Imperfect Perfectionista aka mein kleines Baby ist für mich persönlich definitiv ein Markenzeichen und natürlich auch ein Mittel zum Zweck. Durch meinen Job als Stylistin muss ich einen Stempel auf all das setzen, was ich produziere, um einen Wiedererkennungswert zu erschaffen. Diesen Stempel findet man natürlich auf meinem Styling- Portfolio, jedoch wollte ich ein breiteres Publikum mit meinen Ideen erreichen.
Meine täglichen Outfits sind hierfür super geeignet gewesen, denn somit konnte ich das Styling auch auf eine simplere Art & Weise mit modeinteressierten Leuten teilen. Ein ausschlaggebender Grund, einen Blog zu starten, war mein überquellender Kleiderschrank, mit dem ich die Bloggerwelt bereichern wollte.
Leute zu inspirieren und ihnen Mut zu geben, auch einmal etwas anderes auszuprobieren, macht einfach Spaß. Es gibt momentan einfach viel zu viele Blogs und somit ist es ein wenig schwer zu sagen, welchen Zweck sie erfüllen, da jeder einzelne von ihnen etwas anstrebt. Meiner Meinung nach sind sie dazu da, seine Ideen und Meinungen an die Masse zu bringen, sodass man sie schon fast als Mini-Online-Magazine ansehen könnte.
3. Du lebst den heimlichen Traum jedes modebegeisterten Mädchens. Doch was sind - deiner Meinung nach - die negativen Aspekte bzw. die Schwierigkeiten in dem Beruf und Hobby, die oftmals am anderen Ende der Linse bleiben?
Die Modeindustrie ist eine harte Industrie und um in ihr zu überleben, muss man wirklich sehr stark sein. Oftmals wird es einfach sehr unterschätzt, wie viel seriöse Arbeit hinter dem Ganzen steckt und natürlich vergessen viele der Leute, dass ich am Ende des Tages auch nur ein Mensch bin und kein Modepüppchen.
4. Diese Frage lässt sich nicht umgehen: Sommer 2013 - nach was sollte Mann / Frau in Sachen Mode greifen und wovon lieber die Finger lassen?
Diesen Sommer werden wir in den Kleiderschränken der Frauen sehr viel Schwarz-Und-Weiß Kombinationen erwarten können. Rüschchen in verschiedensten Varianten, leichte durchsichtige Stoffauswahl und sicherlich eine ganze Menge Metallic. Bei den Herren werden es sehr viele gestreiften Kleidungsstücke sein sowie auch eine Menge an Sportswear angehauchtem Ready-To-Wear. Die Finger sollten alle am besten von dem lassen, was sie unglücklich macht, denn der Sommer dient dazu, um zu strahlen!
5. Blitzinterview! Schnell antworten!
Lieblingsdesigner: Nicolas Ghesquiere Lieblingsstadt: LondonPerfekter Moment: lieben & geliebt seinImperfekter Moment: Hunger haben (Sie lacht.)Ziele für 2013: Mein kleines Geheimnis.

Doch macht euch am besten ein eigenes Bild (z.B. Wenn ihr die Dame in der Stadt rumrennen sieht, einfach mal ein Foto machen) oder besucht ihren BLOG, die offizielle SEITE, INSTAGRAM und wenn euch gefällt was ihr sieht, dann unterstützt sie bei FACEBOOK.
„YOU MUST CREATE, whatever it is, create happiness, create clothes, create love, just do it“ – Elina Galuga
Vergleicht man Startups mit Sternen, so heißt es: umso stärker sie leuchten, desto bekannter sind sie. Und so schnell manche auch vor euren Augen auftauchen, verglühen andere mindestens genauso zackig. Das ist leider der visuelle Sternenkreislauf. Und wie man so schön sagt „Der Stern ist verblasst, lang lebe der Stern“ kann man nix gegen die Dienstleistungsnatur tun. Außer, sich vielleicht in dem Hauptsternenbild zu etablieren und heller zu leuchten als andere es tun. (Übrigens dreht sich der Originalspruch um einen König und wir haben ihn für Sterne bzw. Start-Ups missbraucht.)
Da wir uns nicht zwischen König und Stern entscheiden konnten, um euch diesen NOCH kleinen Start-Up zu präsentieren, sagen wir es einfach so: Heute stellen wir euch einen neuen Stern am Start-Up Horizont, den King unter den Partyplanern, den Chemiebaukasten für Partylustige endlich vor.Oder einfach nur: die Seite für das Wie, Wo, Was und Womit man alles ein Event planen kann und ihre jungen Väter.Locay.de ging am 16.02.2013 online und wie ihr aus dem Fotoalbum zuvor sehen konntet, war die Launchparty nicht nur gut besucht, dank zahlreicher Vorträge auch sehr informativ und trotzdem musikalisch-tänzerisch unterhaltsam.Als wir auf die Veranstaltung eingeladen wurden, haben wir uns, wie ihr euch sicherich auch gefragt: was ist Locay und mit was wird es gegessen? Und fanden heraus, dass wir mit dem Essen gar nicht so falsch lagen.Die Seite zählt zu der Dienstleistungsnische, bei der man eine Veranstaltung, logeartig-spielerisch und besonders kinderleicht planen kann. Sein persönliches Event baut man dann, mit Hilfe von wenigen Klicks aus den verschiedenen Legosteinen (Location, Verpflegung, Unterhaltung, Service, Musik, Transfer und Technik) zusammen und berücksichtigt dabei die eigene Personenanzahl und Budgetgröße. Ihr klickt und die Seite, sucht die perfekte Mischung für euch raus und voilà, let’s fetz!Eine praktische Angelegenheit, nicht nur für Verbraucher, sondern auch für Anbieter. Denn, kaum hat man sich als Anbieter in der Locayworld registriert, steigen die Chancen, gebucht zu werden enorm. Buchen heißt Geld, Geld heißt Wachstum, Wachstum heißt … nun seht ihr, wir kommen wieder zu dem Sternenkreislauf zurück.Der Name Locay kommt, wie man sich wahrscheinlich denken kann, aus dem Englischen und heißt: A vacation taken locally. Derived from a combination of local and vacay. Are you going away somewhere next week? No, I’m gonna take a “locay”. Umschrieben: Eine gute Zeit an einem lokalen Ort verbringen.Eine gute Zeit verbringen, klingt immer gut. Doch woher kommt die Idee und was bei Internetseiten immer besonders spannend ist: wer steckt dahinter?
Ein Netter Pelikan und ein Römer – ist die Antwort.Besser gesagt sind es: Daniel Pelikan (Geschäftsführer), Martin Netter (kaufmännische Verantwortung) und Markus Römer (Marketing) die drei ambitionierten Absolventen der FOM in Nürnberg im Bereich: International Management, kennen sich bereits mit dem harten Arbeitsleben aus. Und gingen bewusst an die Idee ein Startup zu gründen ran. So verbrachten sie lange Nächte mit viel Brainstorming und wenig Schlafen. Die Idee kam dann, wie es ja immer ist: zufällig. Das leere Anwesen Daniels Großmutter bot eine Location an, die kaum genutzt wird und den Jungs nicht nur eine Bombenidee, sondern auch eine gute Vorlage für ihr Logo. Den Rest kennt ihr bereits, wenn nicht, dann seht euch ihren selbstgedrehten Werbespot an oder besucht die Seite, denn ein Geburtstag lässt nicht lange auf sich warten.
 Dass gute Musik nicht unbedingt aus der Ferne kommen muss, beweist uns die absolut hippige Newcomer (Producer-Allrounder- Dj-Crew- Band) IRIZZ. Da die Band&Dj crew so frisch wie das neue Jahr ist, wird sie dem einen oder anderen noch unbekannt sein- doch dies wollen wir JETZT ändern.
Ihre Musik spielt sich irgendwo zwischen den Electro-, Indie-, Techhouse. & Dream-Popsphären ab. Diese wird modernschool-like mit echten und analogen Instrumenten aufgenommen, dazu mit selbstgeschriebenen Liedtexten verfeinert, zu einer ohrwurmfreudigen Tanzmusik perfektioniert.  

Ihren Lebenslauf wollten uns die 5 ambitionierten Jungs leider nicht preisgeben. Wahrscheinlich, um den Leser nicht lange aufzuhalten und vor allem nicht von der Essenz- der Musik abzubringen zu wollen. Was wir jedoch neben unseren 5 gängigen standartlosen Fragen noch ausspioniert haben, ist: das Durchschnittsalter liegt bei 20 Jahren und “Lernfreudigkeit” heißt ihr Motto. Manche von ihnen, sind euch möglicherweise bereits aus ihren Supports von: Shit Disco, Eight Legs, Frittenbude, Auletta, Dirty Disco Youth, BeatBeatBeat, Egotronic, Fuck Off usw. bekannt. 
Wenn nicht, dann schnappt euch Johannes Amon, Gleb Lazarew, Christian Neumann, Tiziano Biancardi und René Radomsky in einem ihrer natürlichen Habitate (Rakete, Stereo, Mitte, Indabahn) und stellt eure eigenen Fragen.
 Hier sind unsere: 
- Was hat es mit dem Namen IRIZZ auf sich? Nennt uns eure Tipps um einen geeigneten Bandnamen zu finden, um nicht wie die Band ohne Namen zu enden.
Es gibt kein einzigartiges Rezept um einen Bandnamen zu finden. Manche setzen sich aus Worten zusammen, andere wollen eine bestimmte Message rüberbringen, oder sie sind zufällige Geistesblitze. Buchstaben würfeln wäre auch eine Möglichkeit. Doch dem langwierigen Prozess des Würfelns konnten wir Gott sei Dank entkommen. Denn unser Bandname entsprang der Quelle eines Auges, genau genommen unseres alten Logos. Um die Vielseitigkeit unserer Musik hervorzuheben, haben wir uns für den Namen „IRIZZ“ entschieden. IRIZZ entspricht der Aussprache des englischen Worts für die Iris des Auges, die jedes Auge zu etwas Besonderem macht. Um das Ganze noch zu personalisieren, die zwei Z am Ende. Da die liebe GEMA auch nichts dagegen hatte, stand also nichts mehr im Weg. So sind wir zu unserem Namen gekommen, der selbst dem  letzten Typen noch leicht über die Lippen geht, egal, wie sehr ihn die Musik schon eingenommen hat. Denn IRIZZ soll schließlich in den Hirnen hängen bleiben.
- Kam die Idee eine Band zu gründen dank einem spontanen Kaltgetränk und dadurch warmen Herzens, oder eher dank einem gut- überlegtem kühlen Kopf? Und braucht es außer Mut und Talent noch etwas dazu?

Die Idee, eine Band zu gründen, entstand eigentlich aus einem Gedanken, einer gemeinsamen Leidenschaft, die wir alle gemein hatten: die elektronische Musik. Uns treibt schon immer der Anreiz, unsere Erfahrungen und das Gelernte live auf der Bühne umzusetzen, und damit die Menschen für unsere Musik zu animieren. Wir wollten es nicht einfach auf uns zukommen lassen, sondern von Anfang an unser Ding mit Hand und Fuß auf die Beine stellen.
- Thema: Zielpublikum. Wollt ihr Biebers (nur altersmäßig gesehen) target-group klauen? Oder doch eher Ü- 18 Musik?

Nicht wir suchen das Publikum aus, sondern die Hörer machen das für uns. Im Laufe der Zeit wird sich bestimmt, wie bei den meisten Künstlern, eine eigene Zielgruppe herauskristallisieren. In erster Linie geht es uns eigentlich viel mehr um unseren eigenen Geschmack und nicht darum, uns einer beliebigen Schublade anzugleichen, oder gar zu müssen, um in irgendein Schema reinzupassen.
- „Antidose“, die erste Release hat eindeutig Ohrwurmcharakter, dieser Track entstand durch mehrere Kooperationen. Wird es so weitergehen? Weitere Projekte, Pläne, wie die Musikherrschaft einzunehmen?

In der heutigen Zeit ist es ganz normal geworden mit anderen Künstlern zu kooperieren, um sich Türen für neue Klangdimensionen zu ermöglichen. Wir sind 5 feste Mitglieder und bilden zusammen „IRIZZ“ und wollen damit auch unabhängig bleiben. Aber je nach Bedarf oder aus Lust und Laune werden wir auch weiterhin, die eine oder andere Kooperation machen. Also dürft ihr gespannt sein!
- Zum Thema Motivation macht Revolution? Was motiviert euch?
 Tiziano Biancardi: Positive Kritik, sowie mit Negativer Kritik zu arbeiten. 
 Johannes Amon: An einem internationalen angesehenen Festival zu spielen.
 Rene Radomsky: Neues zu erschaffen und jeden Schritt dabei zu verfolgen.
 Christian Neumann: Sex, Drugs und Apfelsaft mit Wodka.
 Gleb Lasarew: Die Herausforderung, mit völlig verschiedenen Menschen          zusammenzuarbeiten.

Hört euch rein: 
https://soundcloud.com/irizz-3
http://www.youtube.com/watch?v=h30EFvUPDtk
 
Einheimische Talente haben der Regel nach sehr treue Fangemeinden, die sich hoffentlich bei den meisten über den Umfang der engen Freunde und Bekannte ausbreiten werden. Doch wie steht es um Start-Up - Talente, die in eine Stadt importiert werden? Mit dieser Frage haben wir uns im Heimlichen von Anfang an beschäftigt, als wir uns vor circa einem halben Jahr rein zufällig mit dem talentierten jungen Mann: Moony Me getroffen haben. Eduardo macht gerne solche Musik.  Damals war er da, um Freunde zu besuchen, Rotbier zu probieren und sich die Stadt anzuschauen. Heute kehrt er zurück um SICH der Stadt am 07.02.2013 in der Bar Mitte zu zeigen. 

MoonyMe, ist der verträumte Name unter dem Eddie seit 2007 seine anspruchsvoll elektronische Tanzmusik produziert. Seine Musik klingt für uns nach einer positiven Veränderung. Veränderung, davon hatte er genug im Leben: mit 9 kam er aus Venezuela nach München und zog später für sein Musikologie - Studium nach Graz, wo er bis heute noch produziert. 
 
Weitere Fakten, die man wissen sollte:
- Mitgründer von dem Label bonMoustache
- Zusammenarbeit mit: DJ Hell’s Gigolo Records, Argy’s These Days Records, Abstract Theory aus Italien und dem Münchener Label Filigran Records- Pläne: in den nächsten Monaten kommen Releases und Remixes auf Semester Musik aus Nürnberg, Apparel Music und Nordik Net Records aus Italien und Foul & Sunk aus Freiburg/Zürich.
- Videosoundtrack zu JACKLINs Illustrationen: schaut hier. 

Klingt vielversprechend, oder? Für die, die schon immer mal DJ/ Produzent werden wollten, haben wir MoonyMe ein Paar Fragen gestellt:
 
Werden einem, deiner Meinung nach, die Turntables mit in die Wiege gelegt oder entwickelt man eher den Musikgespür mit der Zeit? Mit anderen Worten: Welche Voraussetzungen sollte man erfüllen um eine Dj- Karriere in Erwägung ziehen zu können?
Also, in die Wiege gelegt bekommt man sowas nicht. Was aber durchaus ein Vorteil ist, ist, dass man ein Instrument lernt und/oder durch den Einfluss von Freunden, Familie oder Medien ein großes Interesse an Musik im Allgemeinen entwickelt. Man muss sehr viel Musik hören und kennen und sollte zumindest wissen was ein 4/4-Takt ist. Außerdem muss man widerstandsfähig sein, denn die Fahrten, das Warten bis man dran ist und gewisse Gäste einer Party können manchmal schon sehr anstrengend und nervig sein. Außerdem läuft ja nicht immer alles, wie man es sich wünscht und es kann immer was schief gehen. Aber meistens ist eh alles gut und es macht wahnsinnig Spaß!
Kann man vom DJ- Dasein auch gut leben? Und was sind die Risiken und Nebenwirkungen in dem (Hobby-)beruf?
Also, ganz davon leben tu ich noch nicht. Ich hoffe aber, dass das bald der Fall ist. Risiken und Nebenwirkungen…. Der Tagesrhythmus ist bei mir immer etwas verschoben, allerdings weiß ich nicht, ob das bei mir nicht auch ohne Auflegen und Sound machen so wäre. Und man ist sehr oft verkatert.
 Und ein Risiko ist natürlich, wie bei jeder anderen selbstständigen Tätigkeit, dass man immer für Aufträge sorgen muss. Wer nur vom Auflegen lebt und mal einen Monat nirgends gebucht wird, muss dann halt schauen, wie er seine Miete und sein Essen bezahlen kann.

Bist du bereits in einem Club Resident, oder ist der Weg das Ziel? Also das Pendeln von Club zu Club?
Nein, eine richtige Residency hatte ich bisher noch nicht. Es gibt schon Locations, an denen ich schon öfters gespielt hab, aber richtig fest angestellt zum regelmäßigen Auflegen war ich bisher nicht.
 Aber ich weiß auch gar nicht, ob ich das will, denn sobald etwas zur Gewohnheit wird, verliert es seinen Reiz.
Definiere Mainstream und wie man es umgehen oder erstreben sollte? 
Mainstream ist das, was in der jeweiligen Gegenwart die Resonanz der Masse bekommt und meistens medial gesteuert wird. Muss nicht unbedingt schlecht sein. Ich mag z.B. den Mainstream der 70er und 80er recht gern (nicht alles, aber das meiste). Den jetzigen Mainstream finde ich nicht gut, aber das ist ja auch Geschmackssache. Außerdem gibt es ohne Mainstream auch keinen Underground. 
Ich finde, jeder soll einfach machen und mögen, was er will und aber auch die andere Seite tolerieren. Und Kombinationen gibt es ja auch noch.
Vervollständige diese Sätze.
Ich liebe die Musik weil… es für mich nichts gibt, was mich so emotional berührt und so facettenreich ist.
 
Was mich von anderen Musikliebhabern unterscheidet ist… dass ich finde, dass sich jede Musik besser anhört, wenn sie heruntergepitcht ist.

Die größte Hürde die ich umgehen will…ist, mich nicht mehr zu entwickeln.

In der Zukunft plane ich…irgendwann, mein eigenes Label und viele Releases.
Für die, die einfach nur gute Musik hören wollen: Kommt am Donnerstag den 07.02.2012 in die Bar Mitte oder durchstöbert zumindest ein paar nützliche Seiten: Facebook, SoundCloud und buchbar über E-Mail.
 
Jeder, nun wirklich jeder, isst für sein Leben gerne.
 Auch du Nonstop-Diät-Machendes Mädchen träumst nachts nicht von dem am Tag zuvor verspeisten Apfel, sondern von Kuchen, Schokolade und Fleisch. Nun um den modernen Schönheitsidealen zu entsprechen, sollte man entweder die Leckereien im Traum belassen oder einfach mehr Sport machen. „Einfach mal Sport machen“ klingt einfacher als es ist. Oft reicht die Zeit nicht,  um am täglichen Muskelwettbewerb teilzunehmen. Viele Diäten haben sich einem bösem Meister zudem untergeordnet: Jojo. Er lässt uns unsere weg-gehungerten Kilos wieder auftauchen und uns Sportmuffeln bleibt nichts anderes übrig, als sich von der Erdnussbutter trösten zu lassen. 
Okay, wir drehen uns im Kreis. 
Jasmin Mengele sagte das vor 3 Jahren auch. Irgendetwas sollten wir doch unternehmen können. Im fettleibigsten fortgeschrittlichsten Land des Westens hat sie ihre Antwort gefunden: Low-Carb.

Diese Antwort erleichterte sie und ihren Familien- und Freundeskreis ganz ohne Schweiß, um sage-und-schreibe 300 Kilo. Dabei isst die gute um die 2500 Kalorien am Tag. (Für alle, die keine Kalorien zählen: Das ist verdammt viel Essen!)
Was man bei dieser Ernährungsweise beachten sollte, ist einfach der Verzicht auf Kohlenhydrate (also Finger weg von Brot, Reis Nudeln und Zucker). Das heißt, Süßstoff wie Xylit statt Zucker, Nussmehle statt glutenhaltige Mehle und ganz viel Fleisch, Gemüse & Co. Das geschmacksstarke und aber auch fetthaltige Essen dreht am Stoffwechselschalter nach ca. 2 Monaten: Turbo-Fettverbrennungsmodus – On. Und voilà - die schlanke Taille bleibt erhalten oder erscheint seit langem einmal wieder, je nachdem.
Und dank ihr haben wir Low-Carb-freundliches Essen auch bei uns in Deutschland: Ihr Café Soulfood LowCarberia in Johannis ist nicht nur das erste deutschlandweite seiner Art, sondern Jasmins persönliche Sicht auf Kreativität.

Damals hatte die xyltsüße 26-jährige Chefin ihres eigenen Cafés bei der GfK in der Werbeforschung betrieben. Nebenbei bekochte sie erst die Auserwählten nach den originalen Low-Carb-Rezepten und entwickelte später Eigenkreationen (wie die selbstgemachte Pizza, Brot, Kuchen, und – halte dich fest – Schokolade!).
Und, sowie Columbus uns Amerika nicht vorenthalten konnte, so konnte es auch Jasmin nicht mit ihren Kreationen machen. Es entstand zuerst der Blog, der Jasmin auf die revolutionäre Idee brachte: den ersten deutschen Versandhandel für Süßwaren zu gründen. Plötzlich war sie die Besitzerin eines Online - Lieferservices für figurbewusste Naschkatzen und hatte aufgrund von vielen Nachfragen ihre ersten Helfer und Aufträge, wie Reebok, Brinissima und so weiter und so fort. Danach ging es rasch: der feste Angestelltenjob wird geschmissen und ein 40qm großes süßes Café in der Johannisstraße 47a eröffnet. 
Kreativität ist für sie Selbstverwirklichung. Und sie ist ihr gelungen. Angefangen von der Ausstattung mit dem selbst ausgewählten Möbeln bis zu den 20 Sorten Cupcakes und anderen Naschereien, dem unverwechselbaren Nusscafé und der Homelemonade: alles schreit nach Jasmins verspielt-fluffiger Art. 
Und spätestens nach einem Bissen will man nur noch Lieder wie Xylit-Daddy singen. 
Fressen, weil der Arzt nie kommen wird. So lautet nun unsere Devise. 

Folgt ihr auf Facebook, ihrem Blog und auf ihrer Website. Wehe, ihr verliert sie aus den Augen!
Ach ja, das Leben. Man munkelt, es sei nicht definierbar. Aber lasst uns doch nichts vormachen: es ist das, woran wir uns erinnern und immer erinnern werden. Louis Daguerre, dem Erfinder der Fotos und ihrer Wissenschaft, der Fotografie, macht es uns leichter, uns an (fast) alle Momente zu erinnern. 
Manches wollen wir verdrängen, wie die Hochzeit deiner verflossenen Liebe, deine wunderschönen Ich-bin-ein-Partyhengst-und-schwitze-gerne – Bilder der Nacht oder auch deine tolle Irokesenfrisur in der 8. Klasse. 
Die schönen Augenblicke des Lebens willst du aber nicht vergessen. Deshalb schaffst du dir eine Kamera an und schießt Fotos bis zum Gehtnichtmehr. 
Zück deine Spiegelreflexkamera – unsere Fotografen zeigen dir, wie du sie am Besten verwendest. 
Die Grundregel der Fotografie basiert auf drei Stichworten: Blende, Verschlusszeit und Empfindlichkeit (des Films/Sensors).
TRAU DICH: STELL DEINE KAMERA AUF „M“ UM
Stellt zu erst eure Kamera auf “M” – Manuell um, dadurch gewinnt ihr Kontrolle über das eigene Bild. Wendet dadurch Blende, Verschlusszeit, die Empfindlichkeit kreativ an und verändert diese nach Bedarf.
KOMPONENTE LICHT: ERZFEIND ODER BESTER FREUND
Die Blende: Die Blende des Objektives entscheidet, wie viel Licht das Objektiv auf den Film/Sensor durchlässt. Sie ist das wichtigste Element der Kamera. Eine große Blende (Kleiner als Blendenzahl 4.0) ermöglicht eine sichtbare Unschärfe im Hintergrund. Das Objekt wird dadurch isoliert und verleiht dem Bild dadurch mehr Ausdruck (und den Aha-wow- professionelles Bild -Effekt.) Somit ist eine große Blende bei der Porträtfotografie vom Vorteil. Eine kleine Blende (größer als Blendenzahl 4.0) hingegen ermöglicht eine viel tiefere Schärfenebene und ist somit mehr für die Landschaftsfotografie geeignet.



Die Verschlusszeit: Die Verschlusszeit regelt (wie der Name schon sagt) die Zeiten der Belichtung, d.h. wie lange die Blende offen bleibt und Licht auf den Film/Sensor treffen kann. Wollt ihr zum Beispiel eine schnelle Bewegung oder eine flüchtigen Moment festhalten, benötigt ihr eine schnellere Verschlusszeit (schneller als 125/sek.). Wollt ihr in Gegensatz dazu eine Bewegung sichtbar machen oder eine Nachtaufnahme erstellen, so wählt eine langsamere Verschlusszeit.


Vergesst nicht, dass die Verschlusszeit immer im Einklang mit der Blende sein muss.
Das bedeutet, dass bei einer großen Blende eine kurze Verschlusszeit von Nöten ist, da durch die größere Öffnung mehr Licht einfällt.
Im Gegensatz dazu ist bei einer kleinen Blende eine längere Verschlusszeit auszuwählen.
Noch einmal, aber in Bildsprache: 




Die Empfindlichkeit des Films/Sensors:
Die Empfindlichkeit, auch ISO genannt, regelt die Lichtempfindlichkeit des Films/Sensors. Das heißt, bei einer dunklen Lichtsituation verstärkt der Film/Sensor mit Hilfe einer hohen ISO-Zahl die Belichtung des Bildes.
Somit könnt ihr auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen oder Dunkelheit Fotos machen. Jedoch müsst ihr beachten, dass es durch die erhöhte Empfindlichkeit zu dem sogenannten “Bildrauschen” kommt. Dies wirkt sich negativ auf die Bildqualität aus.
Durch diese drei fundamentalen Werkzeuge der Fotografie eröffnen sich euch neue Wege die Lichtstimmung und Dynamik des Bildes zu beeinflussen. Ich weiß, wir reden groß. Aber macht uns nach. Es macht Spaß, von der eigenen teuren Spiegelreflexkamera Ahnung zu haben. 
Beim nächsten Mal geht es um das Eingemachte: BRENNWEITE.
Wer wollte denn schon nicht einmal in seinem Leben eine Band gründen, eine Bar aufmachen, ein Magazin führen oder seine eigene Modemarke kreieren? Richtig - Jeder.
In Nürnberg ist eine neue Modemarke geboren: RedCloud, werden sie genannt. 
 Doch was unterscheidet die Jungs von RedCloud von den anderen Jedermanns dieser Welt? Nun ja: Sie haben’s gemacht. Und nicht nur wie die meisten von uns, in den eigenen Vorstellungen auf Wolke 7einhalb schwebend. Ihre Modemarke RedCloud Clothing geht um die Stadt und hinterlässt ihre Spuren. 
Wer sie sind? Ein rein freches und vor allem junges Männerfreundschaftsteam, dem Eines gemeinsam liegt: die Liebe zur Friedenspfeife… ähm, Mode.

Hier einmal ganz spartanisch die Namen, das Alter und die Tätigkeit:
Florian Vatter, 20 (Internes, Vertrieb, Finanzen & Recht) 
Johannes Hess, 21 (Design, Produktion und Entwicklung)
Fabian Tröppner, 20 (Finanzen und Business Development) 
Luca Frank, 20 (Marketing).
Wir haben uns mit ihnen unterhalten.
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In eurem Blog heißt es, dass Ihr dem Twilight - Fantasy und Porsche -Schnösel- Kram entfliehen wollt. Euer Motiv: Indianer. Wieso? Da früher und auf anderen Kontinenten alles besser war, oder folgt ihr eher dem Motto: „ Komm, hol das Lasso raus, wir spielen Cowboy und Indianer“?
Deswegen:
http://www.youtube.com/watch?v=wEghLzzn0q4 (Und ja, er hat die URL – Adresse auswendig gekonnt.)
Ihr vergleicht eure Shirts öfter sehr bildhaft mit schwerauffindbaren Frauen und wassersüchtigen Blumen, folgt ihr bei euren Printmotiven dieser metaphorischen Linie? Oder habt ihr andere Inspirationen im Hinterkopf und auf dem Shirt?

Grundsätzlich kann uns wirklich alles inspirieren. Das können Dinge sein, wie Musik, Persönlichkeiten, andere Themen, die uns tangieren und natürlich auch mal Blumen und oft auch Frauen! Es fängt immermit einer Ideen an, die dann mit der Zeit Formen bekommt. Also wir glauben nicht, dass man das in Vorder- oder Hinterkopf gliedern kann.
Wenn jeder von euch nur zwei Wörter über die neue Kollektion sagen  könnte, wären es? 
Johannes: Viele Stunden
Flo: an Handarbeit!
Luca: Außerdem, Print
Fabi: kann Jeder!

Wenn man Cirque Electrique, First Friday und Schwarzlicht hört, denkt  man automatisch ans Mach1 und mittlerweile auch an RedCloud. Wie  kommt es zu der Zusammenarbeit? Eine Art des Friedens zwischen den  freien Indianer und den feierwilligen Cowboys?
Das freut uns natürlich, wenn man bei diesen Events auch ein bisschen  RCC im Hinterkopf hat. Wie es dazu kam ist jetzt vielleicht ein bisschen  zu lang, aber ich mein in unserem Alter ist Feiern und Weggehen eine Art  Lebenskultur und daher haben wir da auch kein bisschen gezögert, als  sich die Chance ergab, etwas zusammen zu starten! 
Fabi kommt ja selbst aus der Veranstalter-Szene, deswegen haben wir eine ganz besondere Beziehung zum Nachtleben! Das zwischen uns und dem Mach1-Team ist eher so eine Art Winnetou/Old Shatterhand Geschichte, da wird nicht in Indianer und Cowboys getrennt!
RedCloud’s Next Topmodel: Nach welchem Verfahren wählt ihr eure Models aus? Haben andere native Nürnberger- Schönheiten auch die Möglichkeit, von der Linse zu stehen?
Unsere Models haben alle ein hartes Casting, mehrere Wochen lang, in  allen möglichen Teilen der Erde, mit vielen Herausforderungen und Fotoshootings hinter sich und nur wer jede Runde ein Bild bekam, durfte am Ende vor der Linse  stehen. Nein, im Ernst. Wir sind superdankbar für unsere Models und  wenn jemand mal Lust hat dabei zu sein, sind wir immer offen für  interessante Leute! Einfach auf Facebook anschreiben und  dann schauen wir, ob ihr es in den Recall schafft.
Und zum Schluss gebe ich euch das letzte Wort: 
Wir möchten natürlich unseren Stamm vergrößern und suchen daher neue tragende Wurzeln, die den RedCloud-Baum des Lebens bereichern! Damit du bei uns wachsen kannst, solltest du des Nähhandwerks mächtig sein oder gerne  Klamotten designen wollen. Wir geben dir die Chance dazu!  Nebenbei haben wir auch nichts dagegen, wenn sich Frauen bei uns  melden würden, die nicht nur gerne Cowboy und Indianer spielen,  sondern auch gern Model sind.
Dazu sendet uns entweder einen Brief per Pfeil-Express oder sendet eine  mail an: info@redcloudclothing.de.
Den Rest klären wir später.

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Enter the Cloud auf Facebook oder schau auf ihre Stammesseite vorbei.
Die Mächtigen der englischen Sprache unter unseren Lesern werden wahrscheinlich auch so auf die Bedeutung des Coworking - Spaces kommen und rollen genau in diesem Moment mit den Augen. Verzeihung, doch kommt man wirklich alleine vom Namen her auf‘s Konzept, die Funktionen und die Vorteile des Spaces? Oder ist es wie beim Coca Cola-Rezept,  man weiß ungefähr was drin ist, aber hat im Endeffekt doch keine Ahnung, was man da schluckt. OK, schlechtes Beispiel. Wir schreiten mal weiter voran.
Wir stellen vor: Unser Büro, sein Büro, ihr Büro und vielleicht auch bald dein Büro?Bevor wir jedoch zu den heißbegehrten 320 Quadratmetern kommen: erst einmal ein paar Coworking-Standard-Fakten.  Dieser Trend kommt - wie die Demokratie, das Hipstertum, der Traum, in dem man vom Tellerwäscher zum Millionären wird - aus den USA. Und mit bereits 170 deutschlandweit etablierten Spaces kann man ruhigen Gewissens behaupten, dass es ein must have ist.
Wieso, fragst du dich.  Dieso: Im Space  verläuft alles flexibel,  innovativ und teilweise sehr abgespaced. Man mietet sich auf Tages- oder Monatsbasis einen Schreibtisch, inklusive: WLan, Telefon, Fax, Drucker, Beamer- und Besprechungsraum und sonstigem Luxus.  
 

Da wir gerade beim romantischen Daylight-Dinner sind: im dazugehörigen Café ist bereits das eine oder andere Speeddating sehr positiv ausgefallen. Man weiß nicht, ob es an der gemütlichen Kaffeehausatmosphäre liegt oder einfach an den kontaktfreudigen Menschen.  Jedoch ist unser Coworking – Space eines der besten und sichersten Kontaktaufbaumöglichkeiten der Stadt. Oder wie man heutzutage so schön sagt: der Vernetzungsort schlechthin!
 Man baut sich sozusagen mit geringen Kosten, einem hohen Applauseffekt und dem Community - Aspekt einen kreativen oder doch eher rationalen Boden für seine Existenz auf und pflegt ihn stets. So blühten Firmen wie z.B.  Insight Innovation hier auf.  Es ist vor allem der ultimative Startup-Inkubator sagen euch wir - wir als noch kleine Coworking-Küken.
Unser Nürnberger CoworKing - Space , das sich zentraler-geht’s-nicht-mehr (konkret: am Josephsplatz 8, Weißer Turm) befindet, bringt die besten Aspekte der deutschen Spaces zusammen. Denn  der liebe Michael Stingl oder kurz Michi hat sie alle gesehen. Im Königreich Deutschland ist er nämlich von Space zu Space gepilgert und hat sich inspirieren lassen: zusammen mit Mitgründer Felix Böhm sind die beiden die legitimen Herrscher des Nürnberger Coworking – Imperiums: einem Herrschaftsgebiet, das nich t nur ideal zum Arbeiten geeignet ist, sondern auch die „Chillerzone“ schlechthin darstellt. Mit den ganzen Events wie: Style- School, afterwork YOGA, web week, sowie  zahlreichen Ausstellungen, Vorträgen und Konzerten hat unser Büro sich den Titel CoworKING  mehr als verdient!
Ach ja, hier ist Felix.

Und das ist Michael.

Ein kleiner Tipp an alle Studierenden: hier gibt es auch Rabatt für dich.
PS: Besucht sie auf ihrer offiziellen Homepage. Das Team von Coworking Nürnberg ist zudem ziemlich lustig unterwegs auf Facebook. 
Schon zum 3. Mal präsentierte Torsten Ulrich Galts Nürnberg seine Fashion Highlights der aktuellen Saison. FashionDays Nürnberg war dieses Jahr deutlich abgehobener und größer als die Jahre zuvor. Zum einen liegt es an der neu gewählten Location (Quartier Q), die dem ganzen einen modern - urbaneren Flow verlieh, zum anderen an ein paar Newcomern, wie CASLY und ADAM&EVE und den Fashionbeats - Könnern Kitty Kat / Greg Gellis oder vielleicht doch an dem on board food? Man weiß es nicht genau.
Wir sind froh, dass wir den FOLLOW ME - Schildern gefolgt sind und mit dem FashionDays - Team und ein paar hundert anderen Passagieren durch die Nürnberger Mode Saison Herbst/ Winter und sogar die RELIGION Sommerkollektion geflogen sind.
Unsere Mission war es aber nicht die Show festzuhalten, sondern die Passagiere genau zu betrachten und euch vorzustellen. Denn auch draußen wird auf dem roten Teppich gelaufen. Da gibt es dann die Fashionshow der Marke Streetstyle zu sehen. Viel Inspiration beim Durchklicken der Bilder und erkennt sich der eine oder andere selber wieder.
 
Bis zum nächsten Flug. 
„Wir sind zu viert“, sagt die große Schwäster und fängt an, ihre Arbeits-Geschwister aufzuzählen: „Also ich Ayse, Vecihe, Fatma und der Mesut“. Seit drei ganzen Jahren gibt es die Marke Vätsch schon. Ihre Gründermämi Vecihe, ausgesprochen: vätsch-ihe. Inspiriert und motiviert von ihrem 5-wöchigem außerschulischem Praktikum bei einer Nürnberger Täschnerin, fertigt sie ein Produkt nach dem anderen an. Und plötzlich ist die raffiniert vätschische und verbrecherisch individuelle Idee da!

Wie auch anders? Als erste Vorlage dient dem Familienläbel der fräsche Lockenkopf der Familie, Neffe Ezgir und in Nullkommanix entsteht die erste Vätsch-Tasche.
 
Der Lockenkopf macht die Runde. Freunde und Bekannte sind ihre ersten größten Fäns, und später auch sälbst das Motiv einiger Kopftaschen. Die Aufträge häufen sich immer mehr. Durch ihre Mitgliedschaften bei sämtlichen Kunstateliers gewinnt die Marke Vätsch und der Chärme der Geschwister Yavuz immer mehr an Anklang – insbesondere bei betuchteren Damen.

Vielleicht spielt beim wachsenden Hype nicht nur das, was sie machen, sondern auch wer sie sind eine große Rolle. Denn die Familie Yavuz sieht aus wie die Royal Family aus dem Goldenen Zeitalter der 1920- und 30er Jahre. Gepaart mit englischem strengem High-Snobiety stechen sie verspielt-nostalgisch aus dem Mainstream deutlich heraus. Man merkt ihnen ihre Individualität sofort an. Natürlich hören sie Nina Simone und Teddy Pendergrass. Was auch sonst. Was auch sonst? N.W.A, Biggie und auch Haftbefehl (man glaube es kaum) lassen sich im Plattenspieler auch öfter blicken. Der Musikgeschmäck spiegelt sich auch in der Moderichtung wieder, die Vätsch eingeschlagen hat: eine Kombination aus dem Stil der englischen 1920/30er – Jahre mit modärnen Einflüssen und Inspirationen wie Alexander McQueen und Yohji Yamamoto. Das neue heißbegehrte Produkt im Label sind Schwäster Ayses verrückt-farbenfrohe, aber alltagstaugliche Unisex - Stofffliegen zum Sälberbinden.

 Der Kreativität sind aber keine Grenzen gesetzt: Neben ihren berühmten Ledertaschen stellen sie zudem auch Babyschuhe (Mesut) und Läderringe (Fatma) her. In Nürnberg sind sie im Co-Working Space und bei Doris Kißkalt Designs in Gostenhof zu finden. Für das breitere Publikum haben sie sich letztes Jahr auf Frisches Design, der Nürnberger Messe für Interior-, Produkt-, Mode- und Schmuckdesign und auf der PechaKuchaNight in Nürnberg dieses Jahr auch schon vorgestellt. Aber sie sind nicht nur unsere Nürnberger Kreativköpfe, auch Bärlin hat sie für sich entdeckt: dort gibt es Vätsch im Designerladen O3 am Preslauer Berg nämlich auch schon.

Disclaimer: In diesem Text befinden sich keine Rechtschreibfähler und auf Fäcebook kannst du ihnen folgen.